Film ‚Masel Tov Cocktail‘ – Antisemitismus heute

Der preisgekrönte Kurzfilm ‚Masel Tov Cocktail’ aus dem Jahr 2020 begleitet den jüdischen Schüler Dima durch seinen Alltag und zeigt auf diesem Wege verschiedene Aspekte des gegenwärtigen Antisemitismus auf. Anhand von Dimas Erfahrungen lernen die Teilnehmer:innen Begriffe wie „Philosemitismus“ oder „sekundären Antisemitismus“ kennen. Zudem werden sie für die Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland sensibilisiert.

Erziehung zur Ausgrenzung

Im Fokus dieses Workshops stehen jugendliche Lebensrealitäten zur Zeit des Nationalsozialismus. Die Teilnehmenden lernen die zentralen erziehungspolitischen Leitlinien der NS-Diktatur kennen und reflektieren den großen Stellenwert, den die Erziehung der Jugend als Mittel zur Ausgrenzung einnahm. Darüber hinaus ist eine Beschäftigung mit Jugendlichen, die durch das NS-Regime verfolgt wurden, Bestandteil des Workshops. Deren Perspektive eröffnet den Teilnehmenden einen Einblick in die Handlungsspielräume kritischer und widerständiger Jugendlicher sowie das Leid der jugendlichen Verfolgten.

Alltag im KZ Dachau

Dieser Workshop eröffnet den Teilnehmenden über vielfältige Erinnerungen ehemaliger Gefangenen einen Einblick in ihre Erfahrungen während der Haftzeit. Auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte erschließen sich die Teilnehmenden diesen persönlichen Zugang im Sinne des entdeckenden Lernens eigenständig über autobiografische Texte und Zeichnungen der Inhaftierten.

Ausbildung beim BJR

Der Bayerische Jugendring (BJR) bietet zum 01.09.2023 einen Ausbildungsplatz zur:m Kauffrau:mann für Büromanagement an. Alle näheren Informationen gibt es in der Stellenausschreibung.
Bei Fragen rund um die Ausbildung kann Frau Ulla Schmechtig weiterhelfen. Montag bis Donnerstag jeweils von 9.00 bis 15.00 Uhr unter der Telefonnummer 089/51458 78 oder per E Mail: schmechtig.ulla@bjr.

Jetzt für ein FSJ Kultur anmelden

Warum du einen Freiwilligendienst machen solltest:
* den Arbeitsalltag und verschiedene Berufe kennenlernen,
* ausprobieren, welche neuen Aufgaben und Tätigkeiten gut passen,
* eigene Projekte planen und durchführen,
* andere Freiwillige bei den Bildungstagen treffen,
* herausfinden, was du beruflich machen möchten.

Bis zum 15. März besteht die Möglichkeit sich für ein FSJ Kultur im Max Mannheimer Studienzentrum zu bewerben. Auf der Seite Freiwilligendienste Kultur und Bildung gibt es dazu alle Infos.

“Who Were the Victims of the National Socialists?” Interview with Matej Beláček (Team Slovakia)

Das dritte und letzte Interview zum Projekt wurde mit Matej Beláček vom Team aus der Slowakei geführt. Er ist Geschichtslehrer in Bratislava und zusammen mit seiner Kollegin Tatiana Bírešová gehört er zum Team aus der Slowakei.
Das ganze Interview könnt ihr hier nachlesen:
Interview Tea Slowakei

Bei den Kolleg:innen von Euroclio findet ihr auch alle bereits erschienen Updates zum Projekt “Who Were the Victims of the National Socialists?”

Update: “Who Were the Victims of the National Socialists?” Interview mit Tatjana Jurić (Team Bosnien Herzegowina)

In diesem Interview berichtet Tatjana Jurić vom Team Bosnien Herzegowina von ihrem Projekt, das sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Branka Ljubojević und den teilnehmenden Schüler:innen durchgeführt hat.
Die Interviews führte die ehemalige EuroClio-Praktikantin Evangeline Procopoudis mit insgesamt drei der Teammitglieder aus Dänemark, Bosnien und Herzegowina und der Slowakei. In den nächsten Tagen kommt noch das Interview aus der Slowakei. Interview mit Lars vom Team Dänemark findet ihr auf unserer Homepage.
Interview Team Bosnien Herzegowina

Update: “Who Were the Victims of the National Socialists?” Interview with Lars Amdisen Bossen (Team Denmark)

Lars Amdisen Bossen vom Team Dänemark spricht darüber, wie das Projekt in den Geschichtslehrplan seiner Schule integriert wurde und wie die Lehrer:innen lokale, ortsbezogene Lernaktivitäten für ihre Schüler:innen organisierten. Lars ist Schulleiter einer der teilnehmenden Schulen, dem Vejen Gymnasium. Zusammen mit seiner Kollegin Mirela Redžić bildet er das Team Dänemark.
Die Interviews führte die ehemalige EuroClio-Praktikantin Evangeline Procopoudis mit insgesamt drei der Teammitglieder aus Dänemark, Bosnien und Herzegowina und der Slowakei. In den nächsten Wochen kommen dann noch die anderen beiden Interviews.

Wenn ihr reinlesen möchtest, findet ihr das gesamte Interview unter folgendem Link: Interview Team Denmark

Digitale Fortbildung zum Thema Antisemitismus für Multiplikator:innen

Antisemitismus als strukturelles gesellschaftliches Problem begegnet Multiplikator:innen in
den unterschiedlichsten Situationen. Aufgrund der Komplexität der Thematik ist der Umgang
im Bildungskontext häufig herausfordernd. Die Fortbildung gibt einerseits einen Überblick
über historische und aktuelle Formen von Antisemitismus sowie dessen Kontinuitäten.
Zudem werden die Genese von Stereotypen und eigene Prägungen gemeinsam reflektiert
und so als gesamtgesellschaftliche Strukturen sichtbar.
In Form von Mitschnitten von Gesprächen mit Jüdinnen:Juden wird die Perspektive
Betroffener spürbar und verdeutlicht konkrete Auswirkungen von Antisemitismus.
Abschließend werden anhand konkreter Beispiele Handlungsoptionen im pädagogischen und
privaten Kontext diskutiert.

Hier geht es zur Veranstaltung und mehr Informationen:

„Ich bin ja nicht antisemitisch, aber…“ Antisemitismus in der Mehrheitsgesellschaft – Genese und Formen