„Ich bin ja nicht antisemitisch, aber…“ Antisemitismus in der Mehrheitsgesellschaft – Genese und Formen

Zweiteilige digitale Fortbildung zum Thema Antisemitismus für Multiplikator:innen aus dem
Bildungsbereich

Antisemitismus als strukturelles gesellschaftliches Problem begegnet Multiplikator:innen in den unterschiedlichsten Situationen. Aufgrund der Komplexität der Thematik ist der Umgang im Bildungskontext häufig herausfordernd. Die Fortbildung gibt einerseits einen Überblick über historische und aktuelle Formen von Antisemitismus sowie dessen Kontinuitäten. Zudem werden die Genese von Stereotypen und eigene Prägungen gemeinsam reflektiert und so als gesamtgesellschaftliche Strukturen sichtbar. In Form von Mitschnitten von Gesprächen mit Jüdinnen:Juden wird die Perspektive Betroffener spürbar und verdeutlicht konkrete Auswirkungen von Antisemitismus. Abschließend werden anhand konkreter Beispiele Handlungsoptionen im pädagogischen und privaten Kontext diskutiert.
Das Seminar wird in Entwicklung und Durchführung von einem Team der Universität Bielefeld
wissenschaftlich begleitet und bezüglich der Methodik evaluiert.

Ablauf:
Tag 1: Einstieg, inhaltlicher Input zu Definition und historischen Kontinuitäten (Schwerpunkt Verschwörungsmythen Weimarer Republik) von Antisemitismus, Selbstreflexion eigener Prägungen
Tag 2: Inhaltlicher Input zu Formen des Antisemitismus nach 1945, Perspektive Betroffener, Transfer in pädagogische Arbeitsfelder

Referentinnen: Nathalie Jacobsen und Pauline Holz
Datum: Fr, 11.11.22, 14-19h und Sa, 12.11.22, 9-14h

Anmeldung bis 9.11.22 unter bildung@mmsz-dachau.de; die Teilnahme ist kostenfrei

Technische Voraussetzungen: Internetfähiges Gerät (Computer, Tablet) mit Kamera und Mikrofon, nach Möglichkeit zusätzlich Mobiltelefon. Die interaktive Fortbildung findet über Zoom statt. Der Link zur Veranstaltung wird nach verbindlicher Anmeldung verschickt. Wir bitten alle Teilnehmenden, die Kamera ihres Gerätes einzuschalten, um eine gute Austauschatmosphäre zu gewährleisten.

„Ich bin ja nicht antisemitisch, aber…“ Antisemitismus in der Mehrheitsgesellschaft – Genese und Formen

Zweiteilige digitale Fortbildung zum Thema Antisemitismus für Multiplikator:innen aus dem
Bildungsbereich

Antisemitismus als strukturelles gesellschaftliches Problem begegnet Multiplikator:innen in den unterschiedlichsten Situationen. Aufgrund der Komplexität der Thematik ist der Umgang im Bildungskontext häufig herausfordernd. Die Fortbildung gibt einerseits einen Überblick über historische und aktuelle Formen von Antisemitismus sowie dessen Kontinuitäten. Zudem werden die Genese von Stereotypen und eigene Prägungen gemeinsam reflektiert und so als gesamtgesellschaftliche Strukturen sichtbar. In Form von Mitschnitten von Gesprächen mit Jüdinnen:Juden wird die Perspektive Betroffener spürbar und verdeutlicht konkrete Auswirkungen von Antisemitismus. Abschließend werden anhand konkreter Beispiele Handlungsoptionen im pädagogischen und privaten Kontext diskutiert.
Das Seminar wird in Entwicklung und Durchführung von einem Team der Universität Bielefeld
wissenschaftlich begleitet und bezüglich der Methodik evaluiert.

Ablauf:
Tag 1: Einstieg, inhaltlicher Input zu Definition und historischen Kontinuitäten (Schwerpunkt Verschwörungsmythen Weimarer Republik) von Antisemitismus, Selbstreflexion eigener Prägungen
Tag 2: Inhaltlicher Input zu Formen des Antisemitismus nach 1945, Perspektive Betroffener, Transfer in pädagogische Arbeitsfelder

Referentinnen: Nathalie Jacobsen und Pauline Holz
Datum: Fr, 11.11.22, 14-19h und Sa, 12.11.22, 9-14h

Anmeldung bis 9.11.22 unter bildung@mmsz-dachau.de; die Teilnahme ist kostenfrei

Technische Voraussetzungen: Internetfähiges Gerät (Computer, Tablet) mit Kamera und Mikrofon, nach Möglichkeit zusätzlich Mobiltelefon. Die interaktive Fortbildung findet über Zoom statt. Der Link zur Veranstaltung wird nach verbindlicher Anmeldung verschickt. Wir bitten alle Teilnehmenden, die Kamera ihres Gerätes einzuschalten, um eine gute Austauschatmosphäre zu gewährleisten.

Call for Participant – Study visit “Between Memory and Oblivion” in Trieste and Koper

The program “Between Memory and Oblivion” aims to include youth workers, teachers, university and PhD students, memory-workers as well as other interested public, in a discussion on WWII places of remembrance and ways of combating the status of abandonment and forgetting these places often are facing.
The study visit in Trieste and Koper concentrates in particular on the transnational dimension of remembrance, with a focus on the socio-historical and political-economic context of multicultural societies.

The study visit will take place in Trieste (Italy) and Koper (Slovenia) from the 14th to the 17th of October 2022.

To apply, please complete this form: https://forms.gle/brmz8sBhxn7PiA3S8
until the 6th of October 2022.

The event is open to participants with residence in the European Union member states.

BMO – Study visit Trieste Koper (003)

Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte 2022

Die Ukraine, Russland und die Deutschen 1990/91 bis heute

Das Thema zum diesjährigen Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte ist bekanntgegeben worden. Das Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte hat sich als Forum des wissenschaftlichen Austauschs über die Geschichte des Nationalsozialismus etabliert – in der internationalen Zeitgeschichtsforschung ebenso wie der interessierten Öffentlichkeit. Die Stadt Dachau hat sich durch ihre vielfältige Auseinandersetzung mit der Geschichte des Dritten Reiches in Deutschland und darüber hinaus den Ruf eines Lern- und Erinnerungsortes erworben; das Symposium, das sie seit 2000 in Zusammenarbeit mit dem Max Mannheimer Haus jährlich veranstaltet, trägt dazu bei.
Die Tagungsbände werden in der Reihe „Dachauer Symposien zur Zeitgeschichte“ veröffentlicht. Ziel der Reihe ist es, aktuelle Forschungen zur Geschichte und Nachgeschichte der NS-Zeit vorzustellen, zu diskutieren und darüber nachzudenken, wie und warum der Nationalsozialismus unsere Gegenwart nach wie vor berührt. Sowohl um Gegenwartsbezüge geht es als auch um die Einbindung aktueller „erinnerungskultureller“ Entwicklungen. Nicht ausschließlich Spezialisten sollen sich zusammenfinden,
sondern das Symposium möchte einer breiten interessierten Öffentlichkeit ein Forum der Information und Diskussion bieten.
Mehr Infos gibt es unter: https://mmsz-dachau.de/veranstaltungen/ oder unter https://mmsz-dachau.de/studienprogramme/dachauer-symposium/

Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte 2022

Die Ukraine, Russland und die Deutschen 1990/91 bis heute

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat nicht nur die europäische Sicherheitslage verändert. Plötzlich stellt sich auch die Frage, ob sich der Umgang mit Nationalsozialismus, Zweitem
Weltkrieg und Holocaust in Deutschland und anderswo in Europa im Zeichen dieses Krieges verschieben wird. Gibt es hier blinde Stellen? Und welche Rolle spielen Geschichte und Geschichtspolitik überhaupt in diesem Krieg, dessen Vorgeschichte noch viel zu wenig Berücksichtigung gefunden hat? Das Dachauer Symposium will sich aus unterschiedlichen Richtungen diesen Fragen nähern und das ukrainisch-russischdeutsche Beziehungsgeflecht seit dem Ende des Kalten Krieges untersuchen. Der Zerfall der Sowjetunion wurde auf je spezifische Weise wahrgenommen. Beim Symposium geht es um die russische imperiale Politik in der postimperialen Gegenwart, um unterschiedliche außenpolitische Interessen und religiöse wie andere Legitimationsformen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine sowie um den Umgang mit den nationalsozialistischen Verbrechen angesichts dieses Krieges.

Weiterführende Informationen zum Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte finden Sie unter http://dachauer-symposium.de
Zur Anmeldung: https://mmsz-dachau.de/studienprogramme/dachauer-symposium/

DAHSympZG_Flyer_Dinlang_8S_2022_03 (002)

Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte 2022

Die Ukraine, Russland und die Deutschen 1990/91 bis heute

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat nicht nur die europäische Sicherheitslage verändert. Plötzlich stellt sich auch die Frage, ob sich der Umgang mit Nationalsozialismus, Zweitem
Weltkrieg und Holocaust in Deutschland und anderswo in Europa im Zeichen dieses Krieges verschieben wird. Gibt es hier blinde Stellen? Und welche Rolle spielen Geschichte und Geschichtspolitik überhaupt in diesem Krieg, dessen Vorgeschichte noch viel zu wenig Berücksichtigung gefunden hat? Das Dachauer Symposium will sich aus unterschiedlichen Richtungen diesen Fragen nähern und das ukrainisch-russischdeutsche Beziehungsgeflecht seit dem Ende des Kalten Krieges untersuchen. Der Zerfall der Sowjetunion wurde auf je spezifische Weise wahrgenommen. Beim Symposium geht es um die russische imperiale Politik in der postimperialen Gegenwart, um unterschiedliche außenpolitische Interessen und religiöse wie andere Legitimationsformen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine sowie um den Umgang mit den nationalsozialistischen Verbrechen angesichts dieses Krieges.

Weiterführende Informationen zum Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte finden Sie unter http://dachauer-symposium.de
Zur Anmeldung: https://mmsz-dachau.de/studienprogramme/dachauer-symposium/

Stadt und Lager

Zwischen der Stadt Dachau und dem Konzentrationslager bestanden vielschichtige Beziehungen. Die Gefangenen waren im Alltag der Stadtgesellschaft präsent, Unternehmen sowie die Stadt Dachau selbst profitierten von der Zwangsarbeit der Inhaftierten und dem Lager-Betrieb. Beispiele dieser engen Verflechtungsgeschichte lernen die Teilnehmenden anhand verschiedener Quellen kennen. Darüber hinaus erkunden sie bei der Auseinandersetzung mit Lebensgeschichten von Dachauer:innen Formen der (Mit-)Täter:innenschaft an den NS-Verbrechen sowie vereinzelte Formen der Solidarität mit den Verfolgten.
In der 6-stündigen Workshopvariante zeigt ein zusätzlicher Stadtrundgang Spuren dazu im heutigen Dachau auf.

Dauer: 3-6 Stunden
Geeignet für alle Altersgruppen

Gedenkort ehemaliger “SS-Schießplatz Hebertshausen”

Erst im Jahr 2014 entstand der Gedenkort ehemaliger „SS-Schießplatz Hebertshausen“, der über den Massenmord an sowjetischen Kriegsgefangenen im KZ Dachau informiert. Vor Ort können die Teilnehmenden das Gelände sowie die Gedenkinstallation erkunden und eigene Perspektiven auf den Erinnerungsort entwickeln. Darüber hinaus ist eine Auseinandersetzung mit Täterschaft und Verantwortung am Beispiel dieses Verbrechens Teil des Diskussionsangebots im Workshop.

Dauer: 4 Stunden
Geeignet für alle Altersgruppen

Lebenswege von KZ-Häftlingen

Der Workshop zeigt das Leben und Werk von Menschen, die, bei allen Differenzen, eines miteinander verbindet: Die Gefangenschaft im Konzentrationslager Dachau. Mithilfe digitaler Tools eröffnen unterschiedlichste (historische) Dokumente, wie autobiografische Zeugnisse, Fotografien und Filmsequenzen, Perspektiven auf das Schicksal der Menschen während der Zeit des Nationalsozialismus und darüber hinaus.

Dauer: 3-4 Stunden
Geeignet für alle Altersgruppen