by Sylvia Wüllner | Apr. 29, 2025
Rassismus & Xenophobie
Rassismus ist ein gesellschaftliches Machtverhältnis – und macht auch vor pädagogischen Räumen nicht Halt. Für Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, stellt sich daher die Frage: Wie können wir eine diskriminierungssensible Haltung entwickeln und in unserem Berufsalltag verankern?
In diesem Workshop setzen wir uns mit zentralen Konzepten von Antirassismus und rassismuskritischer Bildungs- und Jugendarbeit auseinander. Im Mittelpunkt stehen die Reflexion eigener Sprach- und Handlungsmuster, das Erkennen von (Alltags-)Rassismus sowie die Entwicklung konkreter Strategien für den pädagogischen Umgang mit Rassismus, sodass wir handlungsfähiger werden. Dabei nehmen wir auch die Rolle von Empowerment in den Blick: Wie können wir Kinder und Jugendliche stärken, sich selbstwirksam gegen Diskriminierung zu positionieren?
Referentin: Michelle Pantke arbeitet als Bildungsreferentin bei der Amadeu Antonio Stiftung zu antisemitismus- und rassismuskritischer Jugendarbeit. Vorher beschäftigte sie sich mit Desinformation und Rechtsextremismus auf TikTok.
Hier gehts zur Anmeldung.
Die Veranstaltungen werden gefördert im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
by Sylvia Wüllner | Apr. 29, 2025
Queerfeindlichkeit
Diese Fortbildung thematisiert die verschiedenen Dimensionen geschlechtlicher und sexueller Vielfalt und ihre Bedeutung für die Praxis. Aufbauend darauf vermittelt die Fortbildung Wissen zu Queerfeindlichkeit und wie diese auch in ihrer latenten Form zu erkennen ist. Neben dem theoretischen Input liegt der Fokus auf der Erarbeitung von Handlungsmöglichkeiten für den pädagogischen Alltag in Schule und Jugendarbeit.
Referent: Neo Link, geb. 1993, hat einen Masterabschluss in Cultural and Cognitive Linguistics, in dem er sich sprachwissenschaftlich mit den Themen Geschlecht, Antifeminismus und interkultureller Kommunikation auseinandergesetzt hat. Seit Januar 2024 arbeitet er in der Trans*Inter*Beratungsstelle – einem Projekt der Münchner Aids-Hilfe e.V. – und ist dort für die Koordination und Durchführung von Fortbildungen zuständig. In Fortbildungen vermittelt er verschiedenen Zielgruppen Grundwissen zum Thema geschlechtliche und sexuelle Vielfalt.
Hier gehts zur Anmeldung.
Die Veranstaltungen werden gefördert im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
by Sylvia Wüllner | Apr. 24, 2025 | Berichte, Fortbildung
Die Fortbildungsreihe “diskriminierungsfrei?” für pädagogische Fachkräfte vom Kreisjugendring Dachau und dem Max Mannheimer Studienzentrum adressiert in diesem Jahr unterschiedliche Diskriminierungsverhältnisse in Schule und Jugendarbeit. In thematischen Workshops soll eine Auseinandersetzung mit den Themen Antisemitismus, Rassismus, Queerfeindlichkeit und Sexismus angeregt und vor allem praxisnahe Leitfäden und Methoden für den pädagogischen Alltag erarbeitet werden. Jeder Workshop bietet die Möglichkeit, anhand von Erfahrungen und Beispielen aus der eigenen Arbeit im Austausch mit anderen Fachkräften Strategien und Interventionen zu erlernen, die helfen, Diskriminierungsverhältnissen effektiv zu begegnen und ein inklusives Umfeld zu schaffen.
Ort aller Workshops: Max Mannheimer Studienzentrum, Roßwachtstraße 15, 85221 Dachau
Die Anmeldung läuft über die Homepage des KJR Dachaus. Hier gehts zur Anmeldung.
Termine und Themen:
Donnerstag, 15. Mai 2025 13.30 – 17.30 Uhr: Antisemitismus & Nahost
Mittwoch, 25. Juni 2025 13.30 – 17.30 Uhr: Queerfeindlichkeit
Mittwoch, 01. Oktober 2025 13.30 – 17.30 Uhr: Rassismus & Xenophobie
Dienstag, 11. November 13.30 – 17.30 Uhr: Sexismus pädagogisch begegnen
by Sylvia Wüllner | Apr. 24, 2025
Antisemitismus & Nahost
Die Fortbildung soll sowohl für wiederkehrende Argumentationsmuster und Erscheinungsformen von Antisemitismus sensibilisieren, einen Überblick über die historischen Entwicklungen geben und die Mechanismen dahinter reflektieren. Es werden ausgewählte Methoden vorgestellt und angespielt, die für eine diskriminierungskritische Antisemitismus-Prävention in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden können. Die Teilnehmer:innen setzen sich mit Chancen und Herausforderungen bestimmter methodischer Zugänge auseinander, die auf Grundlage diverser Ansätze politischer Bildung konzipiert sind und z.B. Widerspruchstoleranz fördern, Empathie ermöglichen oder Handlungsoptionen aufzeigen. Zentrale Themenfelder sind sekundärer/Post-Shoah-Antisemitismus, antisemitische Verschwörungsideologien und israelbezogener Antisemitismus, die exemplarisch beleuchtet werden. Darüber hinaus werden methodische und inhaltliche Verknüpfungen zu weiteren Ausgrenzungsmechanismen hergestellt, die in heterogenen Lernsettings von Bedeutung sind wie antimuslimischer Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Gemeinsam wird über Best-Practice-Beispiele diskutiert sowie aufgezeigt, auf welchen relevanten Plattformen verschiedene Bildungsmaterialien abgerufen oder angefragt werden können.
mit Referent:innen der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.)
Hier gehts zur Anmeldung.
Die Veranstaltungen werden gefördert im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
by Sylvia Wüllner | Feb. 12, 2025 | Berichte, Neuigkeiten
Wir freuen uns sehr über die vielen positiven Rückmeldungen zu unserer Visual Novel „Max Mannheimer ben jakov – Überlebenskünstler“, die wir letzte Woche zum 105. Geburtstag von Max Mannheimer vorgestellt haben. Unsere Kooperationspartner:innen von der MDSM / IJBS International Youth Meeting Centre in Oświęcim sendeten digitale Grußworte. Florian Hartmann, Oberbürgermeister der Stadt Dachau, Landrat Stefan Löwl und Helge Theil, Projektkoordinator der Stiftung EVZ sprachen ebenfalls ein Grußwort. Auf dem anschließenden Podiumsgespräch nahmen neben Designer:innen von Paintbucket Games auch die Graphic Novel-Zeichnerin Greta von Richthofen teil. Alle berichteten den awesenden Gästen von ihren Erfahrungen und Erlebnisse in der Entwicklungsphase der Visual Novel über den Holocaust-Überlebenden.
Gefördert wurde das Projekt von der EVZ Foundation in der Förderlinie [re]create digital history im Förderprogramm Jugend erinnert international, finanziert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes.
Ein paar Verbesserungen stehen noch an, bevor die Visual Novel im App-Store und bei Google Play kostenlos zur Verfügung gestellt werden kann. Wer Interesse an einer Erinnerung hat, sobald die App verfügbar ist, meldet sich unter info@mmsz-dachau.de.

by Sylvia Wüllner | Feb. 4, 2025 | Berichte
Bis zum 15.März ist die Anmeldung zu einem Freiwilligen Sozialen Jahr Kultur (FSJ-Kultur) bei uns im Max Mannheimer Studienzentrum möglich. Du hilfst bei der Vor- und Nachbereitung der Studientage und bei der Materialpflege, du kannst an internationalen Jugendbegegnungen teilnehmen und junge Menschen aus der ganzen Welt treffen und kennenlernen. Am besten bringst du ein Interesse an der Geschichte des Nationalsozialismus und für die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau mit. Falls du noch Fragen hast, melde dich gerne bei uns unter info@mmsz-dachau.de.
Hier findest du noch mehr Informationen zu unserer Einsatzstelle und auch, wie die Bewerbung abläuft. Wir freuen uns auf dich!

by Sylvia Wüllner | Feb. 3, 2025 | Berichte
Die Stiftung Max Mannheimer Haus sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für ein Projekt zur Antisemitismusprävention („Memory Momentum“) im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! zwei Pädagogische Mitarbeiter:innen (m/w/d).
Die Stellen sind in Teilzeit (32 – 40 Wochenstunden), befristet bis 31.12.2025. Eine jährliche Verlängerung des Projektes im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben“ ist bis 31.12.2028 beantragt.
Bewerbungsschluss ist der 23. Februar 2025.
Die vollständige Stellenausschreibung gibt es hier: Stellenausschreibung_päd.MA_DML
by Sylvia Wüllner | Jan. 14, 2025 | Berichte, Neuigkeiten
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freund:innen des Max Mannheimer Hauses,
anlässlich des 105. Geburtstags unseres Namensgebers Max Mannheimer am 6. Februar 2025 lade ich Sie/euch herzlich ein zur Vorstellung einer digitalen Visual Novel über Max Mannheimer.
Am 6. Februar 2025 um 19 Uhr stellen wir die Visual Novel „Max Mannheimer – ben jakov – Überlebenskünstler“ der Öffentlichkeit vor.
Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim/Auschwitz, Entwickler:innen von Paintbucket Games und der Comickünstlerin Greta von Richthofen geben wir Einblicke in die Entstehung der Visual Novel.
Im Anschluss feiern wir mit Ihnen/euch bei einem kleinen Umtrunk die erfolgreiche Projektumsetzung.
Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung bis 4. Februar 2025: Zur Anmeldung
Für Multiplikator:innen und Interessierte findet am selben Tag von 14 bis 18 Uhr ein Workshop zum Thema „Erinnern mit Games“ mit Christian Huberts statt. Weitere Informationen und die Anmeldung zum Workshop finden Sie/ihr auf der Homepage.
Die Visual Novel „Max Mannheimer – ben jakov – Überlebenskünstler“ wurde gefördert durch die Stiftung Erinnerung Verantwortung Zukunft in der Förderlinie [re]create digital history im Förderprogramm Jugend erinnert international, finanziert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes.
by Sylvia Wüllner | Jan. 9, 2025 | Berichte
Am 6. Februar 2025 findet von 14 bis 18 Uhr ein Workshop zum Thema „Erinnern mit Games“ im Max Mannheimer Haus statt. Der Workshop soll einen Überblick schaffen, über digitale Spiele als relevante Kulturform, typische Strategien der Geschichtsvermittlung, Chancen und Gefahren für die historisch-politische Bildung sowie Beispiele für gelungene und problematische Games zum NS-Unrecht. Dabei sollen ausgewählte, für Bildungskontexte geeignete Games auch selbst erprobt werden. Den Workshop leitet Dipl.-Kult. Christian Huberts aus Berlin. Mehr Informationen zum Workshop und die Anmeldung gibt es hier.
by Sylvia Wüllner | Jan. 9, 2025
Games als Kulturgut sind längst fester Bestandteil der Lebenswelten nicht nur von Jugendlichen. Dabei nutzten digitale Spiele von Beginn an historische Szenarien und Erzählungen, um ihre Regelsysteme interessant zu rahmen und prägen damit das Geschichtsbild der Spielenden. Insbesondere in den vergangenen zehn Jahren werden auch in sogenannten „Serious Games“ immer häufiger erinnerungskulturelle Themen behandelt, und Games werden werden zunehmend in der Vermittlung historisch-politischer Bildung eingesetzt. Vor allem im Kontext von NS-Geschichte stehen digitale Spiele dabei vor der Herausforderung, selbstwirksames Handeln der Spielenden zu ermöglichen, ohne das Dargestellte zu trivialisieren oder relativieren. Der Workshop gibt einen kurzen Überblick zu digitalen Spielen als relevante Kulturform sowie typischen Strategien der Geschichtsvermittlung, und fokussiert dann auf die Chancen und Gefahren des Einsatzes von Games in der historisch-politischen Bildung. Beispiele für gelungene und problematische Games zum NS-Unrecht werden diskutiert. Zudem können ausgewählte, für Bildungskontexte geeignete Games selbst erprobt werden.
Workshopleitung: Christian Huberts, Jahrgang 1982, studierte »Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis« an der Universität Hildesheim und arbeitet seit 2009 als kultur- und medienwissenschaftlicher Publizist mit Sitz in Berlin. Sein inhaltlicher Fokus ist die digitale Spielkultur in allen Facetten.
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