Neue Stellenausschreibung: Referent:innen für Bildungs- und Erinnerungsarbeit

Die Stiftung Max Mannheimer Haus Dachau sucht für das Max Mannheimer Studienzentrum in Dachau zum nächstmöglichen Zeitpunkt Referent:innen für Bildungs- und Erinnerungsarbeit in Teilzeit (bis zu 10,03 Wochenstunden, Arbeit auf Abruf).
Wir bitten Sie, Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per E-Mail in einer Datei bis zum 22.6.2025 an die Geschäftsführung des Max Mannheimer Studienzentrums, Thomas Rudner, mmsz-bewerbung@bjr.de zu richten.
Hier gibt es die Ausschreibung. Stellenausschreibung_Referent_innen Bildungs- und Erinnerungsarbeit

Unsere Visual Novel ist da!

Unsere Visual Novel ist da!

Unsere digitale Visual Novel „Max Mannheimer – ben jakov – Eine Holocaust-Geschichte“ ist nun in allen gängigen Appstores kostenlos verfügbar.

In fünf Kapiteln führt das Spiel durch die prägenden Erlebnisse im Leben von Max Mannheimer und bietet einen einfachen Zugang zu den historischen Ereignissen, die nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Auswirkungen auf die heutige Gesellschaft beleuchten.
Der innovative Ansatz dieses Spiels ermöglicht eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Geschichte. Zu relevanten historischen Ereignissen und Begriffserklärungen gibt es kurze Lexikonartikel zum Nachlesen. Diese Kombination aus Interaktivität und historischen Informationen regt dazu an, sich intensiv mit der Bedeutung der Erinnerung auseinanderzusetzen.

Die Visual Novel wurde vom Max Mannheimer Studienzentrum zusammen mit dem renommierten Game-Studio paintbucket games und der Comic-Künstlerin Greta von Richthofen entwickelt und umgesetzt. Gefördert wurde das Projekt von der Stiftung Erinnerung Verantwortung Zukunft im Rahmen der Förderlinie „[re]create digital history“ im Förderprogramm „Jugend erinnert international“, aus Mitteln des Auswärtigen Amtes.

Hier gehts zu den Appstores

 

Call for participants – Study Visit Stara Gradiška

Im Rahmen des Projekts „The Power of Personal Stories against Oblivion“ findet vom 07.-10. Juli ein Study Visit und Action Day in Stara Gradiška statt, für den es die Möglichkeit gibt, sich zu bewerben.

Alle Infos, sowie das Anmeldeformular findet Ihr hier bei unseren Projektpartner:innen von Documenta – Center for Dealing with the Past: Join us in the study visit and action day “Stara Gradiška” – Documenta

Call for Applications: Dachau Autumn School

Im Oktober 2025 startet die erste Dachau Autumn School. Vom 6. – 10. Oktober 2025 bieten die KZ-Gedenkstätte Dachau und das Max Mannheimer Studienzentrum (MMSZ) jungen Erwachsenen (bis 27 Jahren) die Möglichkeit, sich intensiv mit der Geschichte des Ortes von 1933 bis heute auseinanderzusetzen. Mehr als 200.000 Gefangene aus über 40 Nationen waren im KZ Dachau und seinen Außenlagern inhaftiert, mindestens 41.500 Menschen starben dort an Hunger, Krankheiten, Folter, Mord und anderen Folgen der KZ-Haft. Ziel der Arbeit rund um die KZ-Gedenkstätte Dachau ist es, an das Leiden und Sterben der Häftlinge zu ERINNERN und durch das FORSCHEN und VERMITTELN eine Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen zu fördern.

Die Teilnehmer/-innen der Dachau Autumn School treten während der Seminartage in Dachau in einen engen Austausch mit Mitarbeiter/-innen aus Sammlung, Archiv und Bildung und lernen verschiedene Arbeitsbereiche der KZ-Gedenkstätte Dachau und des Max Mannheimer Studienzentrums kennen. Der thematische Schwerpunkt liegt im Jahr 2025 auf SELBSTZEUGNISSEN (z.B. Tagebüchern, Skulpturen oder Zeichnungen) ehemaliger Häftlinge des KZ Dachau und seinen Außenlagern und dem Umgang mit diesen in wissenschaftlicher Auseinandersetzung und Bildungsarbeit. Ein Fokus liegt dabei auch auf dem Einsatz von Graphic Novels, die in der Bildungsarbeit in den letzten Jahren vermehrt als niedrigschwelliger Zugang genutzt werden. Aktuelle Beispiele aus der pädagogischen Arbeit der KZ-Gedenkstätte Dachau und des Max Mannheimer Studienzentrums geben einen Einblick in die Chancen und Herausforderungen bei der Arbeit mit diesem Medium.

Die Kosten für Programm, Unterkunft und Verpflegung werden von den Veranstaltern übernommen. Die Kosten für die An- und Abreise müssen von den Teilnehmenden selbst getragen werden. Tagungsorte sind das Max Mannheimer Haus Dachau sowie die KZ-Gedenkstätte Dachau.

Wenn Sie Interesse haben, an der Dachau Autumn School teilzunehmen, melden Sie sich bitte über den folgenden Link an: https://forms.office.com/e/czNCfxK8WY.
Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2025. Die Zusagen werden bis zum 15. Juli 2025 verschickt. Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an bildung@kz-gedenkstaette-dachau.de.

Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte 2025

In diesem Jahr findet das Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte am 10. und 11. Oktober im Max Mannheimer Haus statt.
Der Titel lautet „Österreich und der Nationalsozialismus. Geschichte und Nachgeschichte“.
Für die wissenschaftliche Leitung konnte Univ.-Prof. Dr. Dr. Oliver Rathkolb gewonnen werden. Die Projektleitung liegt auch in diesem Jahr bei Prof. Dr. Sybille Steinbacher.
Das Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte findet seit dem Jahr 2000 im Max Mannheimer Haus statt und hat sich als wichtiges Forum des wissenschaftlichen Austauschs zur Geschichte des Nationalsozialismus etabliert. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an die internationale Zeitgeschichtsforschung, als auch an eine breite interessierte Öffentlichkeit. Das Symposium wird von der Stadt Dachau finanziert und stellt gemeinsam mit vielfältigen Aktivitäten der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus eine wichtige Säule des Lern- und Erinnerungsortes Dachau dar.

Nähere Informationen zum Programm und der Anmeldung gibt es hier.

Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte 2025

Thema: “Österreich und der Nationalsozialismus. Geschichte und Nachgeschichte”. ‘
Wissenschaftlicher Leiter: Univ.-Prof. Dr. Dr. Oliver Rathkolb

9.30-11.00 Uhr Geschichtsunterricht und politische Bildung
Thomas Hellmuth (Wien): Über den Nationalsozialismus und die Shoah lernen. Historisch-politische Bildung in Theorie und Praxis

Christoph Kühberger (Salzburg): Der Nationalsozialismus im österreichischen Geschichtsunterricht. Perspektiven aus der empirischen Forschung der Geschichtsdidaktik

11.15-12.15 Uhr KZ-Gedenkstätte Mauthausen, Nationalfonds und Zukunftsfonds: Die Rolle der Institutionen für die Erforschung des Nationalsozialismus und ihre Funktion für die politische Bildung
Podiumsdiskussion mit Herwig Hösele (Wien), Hannah Lessing (Wien), Bertrand Perz

12.30 Uhr Tagungsende mit dem Mittagessen

Dachauer Symposium zur Zeitgeschichte 2025

Thema: „Österreich und der Nationalsozialismus. Geschichte und Nachgeschichte“. ‚
Wissenschaftlicher Leiter: Univ.-Prof. Dr. Dr. Oliver Rathkolb

13.00-13.15 Uhr Begrüßung

Florian Hartmann, Oberbürgermeister der Stadt Dachau
Felizitas Raith, Leiterin des Max Mannheimer Studienzentrums, Dachau
Sybille Steinbacher, Projektleiterin der Dachauer Symposien zur Zeitgeschichte

13.15-13.45 Uhr Einführung

Oliver Rathkolb (Wien): Nationalsozialismus-Forschung in Österreich: Themen, Personen, Institutionen und die politische Kultur der Zweiten Republik

13.45-15.15 Uhr Die NS-Zeit in Österreich

Regina Fritz (Wien): Aktuelle Forschungen und Leerstellen zur Geschichte des Nationalsozialismus in Österreich

Andreas Kranebitter (Wien): Land der Äcker, zukunftsreich? Über Schneisen, Zukunfts- und Irrwege der NS-Forschung in Österreich

15.30-17.00 Uhr Nachwirkungen des Nationalsozialismus und der Shoah in Österreich

Margit Reiter (Salzburg): Affirmation und Distanzierung. (Um-)Deutungen des Nationalsozialismus in der FPÖ

Bertrand Perz (Wien): Ein beschwiegenes Dauerthema? Die Präsenz der nationalsozialistischen Vergangenheit in der österreichischen Nachkriegsgesellschaft

17.15-18.45 Uhr Ausblicke auf den Umgang mit der NS-Zeit

Michaela Raggam-Blesch (München): Forschungsdesiderate zur Geschichte des Nationalsozialismus und der Shoah in Österreich

Philipp Strobl (Wien): Fluchtmigration in Österreich 1945-1955. Forschungsperspektiven und aktuelle Ausblicke auf die Geschichte der Displaced Persons

ab 19.00 Uhr Abendessen und Gespräche

 

 

 

Einladung zur Ausstellungseröffnung Freitag, 9. Mai 2025 17:30 Uhr

Im Rahmen eines Fotoseminars haben sich Teilnehmende aus dem Landkreis Dachau und dem Landkreis Oświęcim mit Dachau als Erinnerungsort auseinandergesetzt: das ehemalige Konzentrationslager als ein etablierter Ort der Erinnerung in der Auseinandersetzung mit NS-Verfolgungsgeschichte(n) – und dem „Kräutergarten“, einem ehemaligen Arbeitskommando des KZ Dachau und als Gedenkort kaum erschlossen.

Unter der Anleitung von Ulrich Schmitt (Akademie der Bildenden Künste München) erstellten die Jugendlichen mittels Zyanotopie und digitaler Fotografie Bilder, die ihre Perspektiven auf Erinnerung widerspiegeln. Diese werden im Rahmen einer Ausstellung ab Freitag, 09. Mai 2025 im im Foyer des Max Mannheimer Hauses gezeigt.

Interessierte sind herzlich zur Vernissage am Freitag, 9. Mai 2025 um 17.30 Uhr ins Max Mannheimer Haus eingeladen.

Unterstützt wird das Projekt vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk und vom Landkreis Dachau im Rahmen der Landkreispartnerschaft.

Fortbildung: Radikal höflich gegen Rechtspopulismus

Fortbildung: Radikal höflich gegen Rechtspopulismus

Rechtspopulismus begegnet uns in verschiedenen Situationen im privaten und beruflichen Alltag. In diesem Workshop werden die Teilnehmenden gestärkt und gemeinsam Strategien dafür erarbeitet, rechtspopulistischen Aussagen radikal höflich entgegenzutreten. Dafür wird mit den Erfahrungen der Teilnehmer:innen gearbeitet und gemeinsam diskutiert, wie sich Tipps für radikal höfliche Gespräche im Alltag anwenden lassen.

mit Referent:innen von Kleiner Fünf | Tadel verpflichtet! e.V.

Die Teilnehmendenzahl ist auf 20 begrenzt. Anmeldung bitte unter: bildung@mmsz-dachau.de.

Die Veranstaltungen werden gefördert durch die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Dachau im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

Diskriminierungsfrei? Fortbildungsreihe für pädagogische Fachkräfte

Sexismus pädagogisch begegnen

Sexismus prägt unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben. Er zeigt sich dementsprechend auch in pädagogischen Settings – beispielsweise im Lehrmaterial sowie in sexistischen Sprüchen und Grenzüberschreitungen. Wie können wir als Fachkräfte damit umgehen – also bei sexistischer Diskriminierung intervenieren, sowie darüber hinaus Sexismus präventiv begegnen?
In unserem Workshop wollen wir uns hierzu austauschen. Dazu werden wir zunächst darüber sprechen, was Sexismus eigentlich ist und wie er sich äußert. Anschließend geben wir Raum für Erfahrungsaustausch und erarbeiten– unter anderem durch Fallbesprechungen – Handlungsansätze für den Umgang mit Sexismus im pädagogischen Alltag. Wir bemühen uns um eine wertschätzende und fehlerfreundliche Arbeitsatmosphäre, in der Fragen und Unsicherheiten Raum haben. Eine diskriminierungskritische Grundhaltung ist uns wichtig.

Referentinnen: Ulla Wittenzellner und Sarah Klemm, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Fortbildnerinnen bei Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. (https://dissens.de).

Hier gehts zur Anmeldung.  

Die Veranstaltungen werden gefördert im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.