by Sylvia Wüllner | Juni 28, 2024 | Berichte, Neuigkeiten
Die dreiseitige Graphic Novel über das Leben des Holocaust-Überlebenden und Namensgeber unseres Hauses und Studienzentrums ist in den Studientagen im Einsatz. Somit können die Teilnehmenden sich niederschwellig und zielgruppengerecht der Lebensgeschichte von Max Mannheimer widmen. Gezeichnet wurde die Graphic Novel von Greta von Richthofen und vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und dem Max Mannheimer Studienzentrum finanziert. Die gesamte Graphic Novel kann hier eingesehen werden: https://mmsz-gegen-antisemitismus.de/3-seitige-graphic-novel-ueber-max-mannheimers-leben/
by Sylvia Wüllner | Juni 21, 2024 | Fortbildung, Internationale Jugendbegegnungen, Internationaler Austausch, Neuigkeiten
Gemeinsam mit Documenta – Center for Dealing with the Past und weiteren Institutionen aus Kroatien, Italien, Rumänien, Slowenien und Spanien haben wir ein neues internationales Projekt begonnen: „The Power of Personal Stories in Confronting Oblivion“.
Wir wollen gemeinsam über das Potential und die Bedeutung von persönlichen Geschichten und Biografien als Geschichten gegen das Vergessen sprechen.
Die Ausschreibung für das erste internationale Training für Multiplikator:innen (Lehrkräfte, außerschulische Bildner:innen, Multiplikator:innen), das bei uns im Max Mannheimer Haus stattfindet, findet Ihr hier:
Training Dachau – Power of personal stories Infopack 2
by Sylvia Wüllner | Mai 23, 2024 | Fortbildung, Neuigkeiten
Der digitale Raum ist eine wichtige Sozialisationsinstanz für junge Menschen. Längst haben rechtsextreme Kräfte das Potential der Onlinewelten erkannt und agieren in dieser Sphäre mit Desinformation, Hate Speech und politischer Agitation. Mit einer Fortbildungsreihe für pädagogische Fachkräfte wollen wir den Raum öffnen für eine Diskussion über Interventionen und Umgangsmöglichkeiten in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Kontext der Sozialen Medien.
Mittwoch, 12.06.2024 – 19.00 – 21.00 Uhr – online
Inputs und Diskussion für interessierte Öffentlichkeit
Digitaler Faschismus, Soziale Medien und Gegenstrategien – Was macht die Rechte, und wie erreichen wir die Jugend online?
Infos und Anmeldung: https://www.kjr-dachau.de/veranstaltung/digitaler-faschismus
Freitag, 14.06.2024 – 09.00 – 13.00 Uhr – Max Mannheimer Studienzentrum Dachau
Fortbildung für pädagogische Fachkräfte
Like, Swipe, rechts: Rechtsextremismus online erkennen
Infos und Anmeldung: https://www.kjr-dachau.de/veranstaltung/like-swipe-rechts-rechtsextremismus-online-erkennen
Dienstag, 25.09.2024 – 13.30-17.30 Uhr – Max Mannheimer Studienzentrum Dachau
Fortbildung für pädagogische Fachkräfte
Desinformation und Hate Speech in der Lebenswelt von Jugendlichen
Infos und Anmeldung: https://www.kjr-dachau.de/veranstaltung/desinformation-und-hate-speech-in-der-lebenswelt-von-jugendlichen
Dienstag, 12.11.2024 – 13.30 – 17.30 Uhr – Max Mannheimer Studienzentrum Dachau
Fortbildung für pädagogische Fachkräfte
Hass im Netz und Möglichkeiten der Zivilcourage
Infos und Anmeldung: https://www.kjr-dachau.de/veranstaltung/hass-im-netz-und-moeglichkeiten-der-zivilcourage
Die Reihe ist eine Kooperation von Kreisjugendring Dachau und dem Max Mannheimer Studienzentrum und wird gefördert von der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Dachau.
Die Veranstaltungen werden gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
by Sylvia Wüllner | Mai 23, 2024 | Berichte, Neuigkeiten
Im Konzentrationslager Dachau und seinen zahlreichen Außenlagern waren zwischen 1933 und 1945 über 200.000 Menschen aus ganz Europa inhaftiert. 41.500 starben hier oder wurden ermordet. Heute besuchen jährlich über 900.000 Menschen die KZ-Gedenkstätte.
Zu den wesentlichen Aufgaben der KZ-Gedenkstätte Dachau gehört die Ausbildung internationaler Rundgangsreferent:innen. Mit der Durchführung von Rundgängen, Seminaren und Workshops leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Bildungs- und Vermittlungsarbeit der KZ-Gedenkstätte.
In regelmäßigen Abständen bieten das Dachauer Forum e.V., das Max Mannheimer Studienzentrum und die Bildungsabteilung der KZ-Gedenkstätte Dachau einen Ausbildungs- und Lizenzierungskurs für interessierte Personen an. In den Kursen wird grundlegendes historisches und pädagogisches Wissen vermittelt.
Die erfolgreiche Teilnahme am Ausbildungs- und Lizenzierungskurs ist Grundbedingung für jede Durchführung von Angeboten auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau. Dies gilt sowohl für kommerzielle Anbieter / Gästeführe:innen als auch für die Tätigkeit als freiberufliche Honorarkraft oder angestellte Rundgangsleiter:innen der Gedenkstätte oder ihrer Kooperationspartner – so wie uns.
Die erfolgreiche Teilnahme am Kurs ist keine Garantie für eine Beauftragung oder Anstellung, sondern ermöglicht die Bewerbung als Rundgangsleitung bei einer der genannten Organisationen.
Voraussetzung für die Teilnahme an einem Ausbildungskurs ist ein Interesse an Zeitgeschichte und Freude an der pädagogischen Arbeit mit unterschiedlichen Gruppen sowie die Bereitschaft, an eigenen Haltungen und Meinungen zu arbeiten sowie die Kurstermine selbstständig vor- und nachzubereiten. Kursteilnehmer:innen sollten über genug zeitliche Kapazitäten verfügen, um die Tätigkeit als Rundgangsleitung ausüben zu können und Sprachkenntnisse im Deutschen sowie möglichst noch einer weiteren Sprache mitbringen.
Ein neuer Ausbildungs- und Lizenzierungskurs beginnt im September 2024. Alle Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen, verpflichtenden Kursterminen und Bewerbungsmodalitäten finden Sie im PDF. Bewerbungsschluss ist der 5. Juni 2024.
Ausbildungs-und-Lizenzierungskurs-Rundgangsleitung-KZ-Gedenkstaette-Dachau-Ausschreibung-2024
by Sylvia Wüllner | Mai 16, 2024 | Deutsch - Polnischer Austausch, Internationale Jugendbegegnungen, Neuigkeiten
In der letzten Woche war eine Gruppe Jugendlicher des Gymnasiums Markt Indersdorf in Oświęcim zu einem gemeinsamen Fotoseminar mit Jugendlichen aus Polen. Am Ende der Woche haben sie ihre Fotos in der MDSM/IJBS International Youth Meeting Centre in Oświęcim vor- und ausgestellt.
Die beeindruckenden Fotos, die während des Seminars entstanden sind, finden sich hier: https://www.instagram.com/erinnerungsbilderobrazypamieci/…
Einen herzlichen Dank an alle Beteiligten, insbesondere an alle Teilnehmenden, die unglaublich engagiert dabei waren!
Das Projekt wird durch das Deutsch-Polnisches Jugendwerk – Polsko-Niemiecka Współpraca Młodzieży im Programm Wege zur Erinnerung gefördert und findet im Rahmen der Landkreispartnerschaft Dachau und Oświęcim statt.
by Sylvia Wüllner | Mai 3, 2024
In der Fortbildung wird zunächst grundlegendes Wissen zum Themenkomplex Desinformation und Hate Speech vermittelt. Dabei wird darauf eingegangen, wie sich Fake News und Hate Speech verbreiten, welche Akteure aktiv sind, welche Plattformen relevant sind und wieso Menschen für Desinformation empfänglich sind. Es wird ein besonderer Fokus auf die Online-Lebenswelten junger Menschen gelegt, um den Teilnehmenden einen Einblick in verschiedene Social Media Sphären zu geben. Abschließend werden pädagogische Handlungsmöglichkeiten diskutiert und Methoden zu den Themen Desinformation und Hate Speech vorgestellt.
Referent
Timon Strnad ist historisch-politischer Bildner für Jugend- und Erwachsenenbildung. Seine thematischen Schwerpunkte sind Antisemitismus, extreme Rechte und Erinnerungspolitik. Dabei ist er interessiert an der Verbindung von politischer Bildung und Medienpädagogik. Timon studiert interdisziplinäre Antisemitismusforschung im Master mit einem Fokus auf Vermittlung. Seit Anfang 2023 ist er als Bildungsreferent im Projekt AntiAnti bei mediale pfade.“
Anmeldung
bis 17.09.2024 unter politischebildung@kjr-dachau.de, Plätze sind begrenzt
Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
by Sylvia Wüllner | Mai 3, 2024
Digitale Medien sind zu einem Schlachtfeld für Ideologien geworden, insbesondere für rechtsextreme Bewegungen und Gruppierungen. Um dieser Herausforderung wirksam zu begegnen, tauchen wir in dem Workshop gemeinsam in die Welt des digitalen Faschismus ein und beleuchten verschiedene Themengebiete sowie Strategien, die von rechten Akteur:innen auf Social-Media-Plattformen verwendet werden. Dabei werden Beispiele dargestellt, diskutiert und entsprechend pädagogische Methoden bereitgestellt, um gegen rechtsextreme Propaganda und Radikalisierung im digitalen Raum vorzugehen.
Referentin
Lisa Mutschke (JFF – Institut für Medienpädagogik) ist seit 2019 als freiberufliche Medienberaterin in Berlin tätig. Seit 2022 arbeitet sie als medienpädagogische Referentin am JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis. Sie beschäftigt sich vorrangig mit Social Media, digitalen Medien und Öffentlichkeitsarbeit. Dabei legt sie den Fokus auf aktuelle Phänomene im digitalen Raum und setzt diese in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext.
Anmeldung
bis 07.06.2024 unter politischebildung@kjr-dachau.de Plätze sind begrenzt
Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
by Sylvia Wüllner | Mai 3, 2024
Die Idee der Zivilcourage braucht im Zeitalter der Digitalität dringend ein Upgrade! Da sich zunehmend digitale Gewalt- und Diskriminierungspraktiken herausbilden, benötigen wir auch im Netz ein mutiges und kompetentes Einschreiten gegen alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Was aber können wir unter digitaler Zivilcourage verstehen und wie können wir sie auch in unseren Berufsalltag der Jugend(sozial)arbeit oder in Schulen einbauen? Im Workshop entwickeln wir gemeinsam erste Ideen für eine digitale Zivilcourage. Nach einem kurzen Überblick über Hass im Netz und digitale Gewaltpraktiken, einem kurzen Input zu den Formen von digitaler Zivilcourage, testen wir praktische Tools, lernen Strategien der Gegenrede kennen und versuchen in einer kurzen Simulation selbst couragiert zu intervenieren und so kritische Social-Media-Kompetenzen anzubahnen.
Referent
Sebastian Zollner (firewall – Hass im Netz begegnen) forscht als Sprachwissenschaftler zu digitaler Kommunikation und Counter-Speech, als Medienpädagoge und politischer Bildner arbeitet er seit 2014 zu digitalen Gewaltpraktiken, Netzkultur & diskriminierungskritischer Medienkompetenz.
Anmeldung
bis 05.11.2024 unter politischebildung@kjr-dachau.de, Plätze sind begrenzt.
Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
by Sylvia Wüllner | Apr. 18, 2024 | Berichte, Neuigkeiten
Die Stiftung Max Mannheimer Haus Dachau sucht für das Max Mannheimer Studienzentrum in Dachau zum nächstmöglichen Zeitpunkt mehrere Referent:innen für die Bildungs- und Erinnerungsarbeit in Teilzeit (bis zu 10,03 Wochenstunden, Arbeit auf Abruf).
Zur Ausschreibung: 2024_18-04_Referent_innen Bildungs- und Erinnerungsarbeit
by Sylvia Wüllner | Apr. 15, 2024 | Fortbildung, Neuigkeiten
Die Inhalte der Fortbildung sind:
• Vermittlung von Kenntnissen über Ansätze der antisemitismus- und rassismuskritischen Bildungsarbeit zum Nahostkonflikt
• Reflexion der eigenen Positionierung und Aneignung einer eigenen professionellen Haltung
• Vermittlung von Grundkenntnissen zur Geschichte und Gegenwart des Konflikts
• Erprobung von und Tipps zu praxisbezogenen Methoden
• Umgang mit Emotionen und als problematisch empfundenen Aussagen
Der Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 und dessen Folgen haben vielen pädagogisch Arbeitenden schlagartig bewusst gemacht, dass sie einer angemessenen Bearbeitung bedürfen. Um den gesellschaftlichen und politischen Folgen, aber auch als individuell empfundene Emotionen, im Kontext der politisch-historischen Bildungsarbeit pädagogisch adäquat begegnen zu können, braucht es dreierlei: Eine eigene professionelle Haltung, Wissen zur Geschichte und aktuellen Dynamiken des Nahostkonflikts sowie einen methodischen Werkzeugkoffer. Mit Ansätzen aus der antisemitismus- und rassismuskritischen Bildungsarbeit lassen sich auch tendenziell konflikthafte Situationen in der eigenen bildnerischen Praxis in der Regel gut in den Griff bekommen.
Die Fortbildung richtet sich insbesondere an pädagogische Multiplikator:innen, ist aber offen für alle, die sich vertieft mit pädagogischen Ansätzen zum Nahostkonflikt auseinandersetzen möchten.
Leitung: Arnon Hampe, geboren 1974 in Rehovoth, aufgewachsen in Köln, ist Politikwissenschaftler und politischer Bildner. Seit Anfang 2022 leitet er das Projekt #OhneAngstVerschiedenSein am Jüdischen Museum Hohenems. Zuvor hat er in Berlin für verschiedene Institutionen im Bereich antisemitismus- und rassismuskritische Bildung, Holocaust Education und Vermittlung jüdischer Geschichte und Gegenwart gearbeitet.
Termin: 06. Juni 2024 | 09:00-18:00 Uhr
Kosten und Anmeldung: Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen unter bildung@mmsz-dachau.de.
Mehr Informationen unter: https://mmsz-dachau.de/veranstaltungen/