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Thema und Referent:innen für das diesjährige Dachauer Symposium stehen fest

by | Juli 14, 2026 | Berichte

Das Thema des diesjährigen Dachauer Symposiums zur Zeitgeschichte lautet: „Künstlerische Erinnerungszeichen in KZ-Gedenkstätten von 1945 bis heute – Ästhetik, Ikonografien, Funktionen, Kontroversen“. Die wissenschaftliche Leitung wurde von Verena Krieger übernommen. Sie ist Professorin für Kunstgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Die Projektleitung liegt bei Sybille Steinbacher, Direktorin des Fritz Bauer Instituts und Professorin für Geschichte und Wirkung des Holocaust am Historischen Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Es laden ein die Stadt Dachau und das Max Mannheimer Studienzentrum.

Anmeldungen und weitere Informationen unter bildung@mmsz-dachau.de

Programm:

Freitag, 16. Oktober 2026

13:00 Uhr         Begrüßung
Florian Hartmann, Oberbürgermeister der Stadt Dachau
Felizitas Raith, Leiterin des Max Mannheimer Studienzentrums, Dachau
Sybille Steinbacher, Projektleiterin der Dachauer Symposien zur Zeitgeschichte

13:15 Uhr        Einführung
Verena Krieger (Jena): Künstlerische Erinnerungszeichen in KZ-Gedenk­stätten – ästhetisch-politische Problemstellungen und Konfliktlinien

13:45  Uhr       Im Kalten Krieg

Sarah Grandke (Heidelberg): Vom heute vergessenen Kalten Krieg in Flossenbürg: Die nationalen Buntglasfenster in der Kapelle „Jesus im Kerker“ (1947–1955)
Daniel Schuch (Jena): Verteidigung der Schlichtheit: Ein verhindertes Denkmal in Bergen-Belsen und die Gestaltung des Gedenkorts im Kalten Krieg
Ulrike Löffler (Dresden): Gedenken und Streiten. Erinnerungszeichen und Denkmalsdebatten in der bundesdeutschen Gedenkstättenarbeit der 1980er Jahre

16:00 Uhr        Kaffeepause

16:15 Uhr        Transformationen vor/nach 1990
Lea Furbach (Kassel): Zwischen Tatort, Staatsnarrativ und dem Danach: Die Gedenkstätte von Jasenovac als Grenzobjekt der Erinnerung
Aliena Stürzer (Ravensbrück): Verdichtete Erinnerung. Kunst, Nation und Geschlecht in den Ländergedenkräumen im ehemaligen Zellenbau Ravensbrück (1959 – 1984 – heute)
Victoria Witt (Köln): Monumentalisierte Leerstelle. Zur Ästhetik des Gedenkens in der Risiera di San Sabba

18 :30 Uhr        Abendessen

 

Samstag, 17. Oktober 2026

8:30 Uhr           Häftlings-Ikonografien
Mareike Otters (Sachsenhausen): Antifaschistische Helden in Glas, Stein und Bronze. Visuelle Politiken zum KZ-Häftling in den Kunstwerken der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen
Ella Falldorf (Jena)/Kobi Kabalek (Pennsylvania): Haut und Knochen: Zur visuellen Repräsentation von Häftlings-Körpern in KZ-Gedenkstätten

10:00 Uhr        Kaffeepause

10:15 Uhr        Aktuelle Herausforderungen
Alexandra Köhring/Franciska Thiele (Neuengamme): Beyond Borders? Künstlerische Gedenkzeichen und transnationales Gedenken in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Dirk Riedel (Dachau): Das „Internationale Mahnmal“ in der KZ-Gedenk­stätte Dachau. Rezeptionsgeschichte und Umgang mit dem Erinnerungs­zeichen
Christian Fuhrmeister (München): Probleme des Kuratierens von Erinnerungszeichen am Beispiel Dachau

12:30 Uhr        Tagungsende mit dem Mittagessen