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Rechtsextremismus heute – Erscheinungsformen und Gegenstrategien

Rechtspopulismus und Rechtsextremismus – Herausforderungen für die Jugend- und Bildungsarbeit
Workshops für Jugendleiter_innen, pädagogische Fachkräfte und alle Interessierten
 
Ein Kooperationsprojekt des Kreisjugendring Dachau
und des Max-Mannheimer-Studienzentrum, Dachau
 
2. Workshop: Rechtsextremismus heute – Erscheinungsformen und Gegenstrategien
 
Im ersten Teil des Workshops soll den Teilnehmenden die Strukturen der bayrischen extrem rechten Szene genau erläutert werden. Hierbei stehen vor allem Organisationen, Kader und Aktionen in Südbayern im Mittelpunkt. Ziel ist es, einen Überblick über die bestehenden rechten Aktivitäten zu erhalten und gleichzeitig rechte Agitationsmuster genauer zu beleuchten.
 
Im Anschluss sollen an konkreten und praxisnahen Szenarien gemeinsam Handlungsoptionen erarbeitet werden, um rechte Argumentationsfelder zu durchdringen und so Gegenstrategien für verschiedene Szenarien zu entwickeln.
 
 
Do, 12.05.2016, 18.00 – 21.30 Uhr
Ort: Max Mannheimer Studienzentrum/Internationales Jugendgästehaus, Roßwachstr. 15, 85221 Dachau
 
Leitung: Johannes Scholz
Johannes Scholz ist Mitarbeiter der Fachinformationsstelle Rechtsextremismus München und freier Mitarbeiter am Max Mannheimer Studienzentrum.
 
Anmeldung bitte bis 06.05.2016 unter https://www.kjr-dachau.de/partnerschaft-fuer-demokratie/fortbildungen-anmeldung
 
Weitere Informationen zur Workshopreihe: https://www.kjr-dachau.de/partnerschaft-fuer-demokratie/fortbildungen

Tagung: Life in the aftermath – Displaced Persons, Displaced Children and Child Survivors on the move // New approaches in education and research

Life in the aftermath – Displaced Persons, Displaced Children and Child Survivors on the move // New approaches in education and research

30.05.2016 (10:00 Uhr) - 01.06.2016 (17:00 Uhr), Max Mannheimer Studienzentrum (MMSZ), Dachau

Seit einigen Jahren besteht ein größeres Forschungsinteresse an den gesellschaftlichen und persönlichen Nachwirkungen der Shoah sowie den Folgen von Zwangsarbeit und NS-Verfolgung. Zentrale Forschungsthemen bilden dabei frühe Zeugnisse, die alliierte Fürsorge für die Überlebenden, regionale Studien über Displaced Persons (DPs) und Fragen, die sich mit den Auswirkungen auf nachfolgende Generationen beschäftigen.

Der wissenschaftliche Workshop zu Überlebenden der NS-Verfolgung nach 1945 bringt Wissenschaftler/innen und Pädagog/innen aus verschiedenen Disziplinen und Ländern zusammen, die sich mit den Themen Displaced Persons und Kind-Überlebende befassen. Auf der Veranstaltung sollen Forschungsansätze sowie wissenschaftliche und pädagogische Projekte vorgestellt und diskutiert werden. Wir laden alle Interessierten ein, am Workshop teilzunehmen und sich an den Diskussionen zu beteiligen, um auf diese Weise das Themenfeld weiterzuentwickeln.

In einer Zeit, in der Hunderttausende Menschen auf der Flucht nach Europa sind, ist das Thema displacement von besonderer Bedeutung. Trotz der Unterschiede zwischen der historischen und der heutigen Situation kann eine geschichtliche Analyse der Sensibilisierung für die Thematik dienen und relevante Erkenntnisse für heute liefern.

Während des Workshops wird die Wanderausstellung des ITS „Wohin sollten wir nach der Befreiung?“ Zwischenstationen: Displaced Persons nach 1945 eröffnet, die bis Ende Juli 2016 im Max Mannheimer Studienzentrum zu sehen sein wird.

Hier finden Sie das ausführliche Programm.

Flyer (Deutsch)

Flyer (Englisch)

Tagungssprachen sind Englisch und Deutsch. Für den Großteil des Programms wird eine Übersetzung angeboten.

Es wird eine Teilnahmegebühr von 65 Euro bzw. ermäßigt 50 Euro für Studierende, Freiwilligendienstleistende und Senioren erhoben. Alle Mahlzeiten und Getränke während des Workshops sind inklusive. Die Teilnehmer/innenzahl ist begrenzt. Der Tagungsort bietet in begrenzter Anzahl Übernachtungsmöglichkeiten.

Für die Anmeldung benutzen Sie bitte das Anmeldeformular oder senden Sie eine E-Mail an: historical-research[at]its-arolsen.org

Anmeldeschluss ist der 15. Mai 2016.

Der internationale wissenschaftliche Workshop wird veranstaltet vom Max Mannheimer Studienzentrum (MMSZ), Dachau und dem International Tracing Service (ITS), Bad Arolsen, mit Unterstützung des Holocaust Studies Programm des Western Galilee College, Akko, Israel, gefördert von der Stiftung EVZ.

„Nie wieder!“ …aber wie? Zur (Nicht-) Bedeutung des Nationalsozialismus in der Rechtsextremismusprävention

Rechtspopulismus und Rechtsextremismus – Herausforderungen für die Jugend- und Bildungsarbeit
Workshops für Jugendleiter_innen, pädagogische Fachkräfte und alle Interessierten
 
Ein Kooperationsprojekt des Kreisjugendring Dachau
und des Max-Mannheimer-Studienzentrum, Dachau
 
Workshop 3: „Nie wieder!“ …aber wie? Zur (Nicht-) Bedeutung des Nationalsozialismus in der Rechtsextremismusprävention
 
Ziel des Workshops ist, sich über die Frage auszutauschen, ob das Lernen über den Nationalsozialismus ein Mittel sein kann, gegen rechtsextreme, rassistische und antisemitische Einstellungen zu „immunisieren“. Eine solche Wirksamkeit wird vielfach ungeprüft vorausgesetzt, wenn Reisegruppen – u.a. auch mit Jugendlichen – die Exkursion in eine KZ-Gedenkstätte empfohlen wird. Doch existiert ein solcher Automatismus wirklich? Welche Erkenntnisse über die Nachhaltigkeit solcher Reisen liegen eigentlich vor? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen den emotionalen Eindrücken an „authentischen Orten“ wie Auschwitz oder Dachau und einem erwünschten reflektierten Geschichtsbewusstsein? Wie passen Erlebnisse mit Zeitzeug_innen und Erfahrungen mit Bildern des Grauens zur Erziehung zu Demokratie, Zivilgesellschaft und Solidarität? Und nicht zuletzt: sind unsere Ideen von Gedenkstättenfahrten, Erinnerungskultur und dem immer wieder angeführten „Lernen aus der Geschichte“ in der Migrationsgesellschaft noch zeitgemäß?
 
Im Workshop sollen diese Herausforderungen und die vorhandenen Konzepte, die solchen Angeboten zugrunde liegen, kritisch hinterfragt werden.
 
Anhand von Praxisbeispielen innovativer Ansätze der historisch-politischen Bildung sowie den Erfahrungen der Teilnehmenden sollen Perspektiven entwickelt werden, wie historisch-politische Bildung zum Nationalsozialismus und die kritische Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus sinnvoll miteinander verknüpft werden können.
 
 
Do, 30.06.2016, 18.00 – 21.30 Uhr
Ort: Max Mannheimer Studienzentrum/Internationales Jugendgästehaus, Roßwachstr. 15, 85221 Dachau
 
Leitung: Michael Sturm
Michael Sturm ist pädagogisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter im Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster und in der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Münster.
 
Anmeldung bitte bis 24.06.2016 unter https://www.kjr-dachau.de/partnerschaft-fuer-demokratie/fortbildungen-anmeldung
 
Weitere Informationen zur Workshopreihe: https://www.kjr-dachau.de/partnerschaft-fuer-demokratie/fortbildungen